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30.05.2009 / Thema / Seite 10

Wie es bleibt, ist es nicht

Bildende Kunst. Die Amerika-Bilder von Edward Hopper. Anläßlich der Hamburger Ausstellung »Modern Life«

Gerhard Wagner
Early Sunday Morning« (Früher Sonntagmorgen, 1930), »Gas« (Benzin, 1940), »Nighthawks« (Nachtschwärmer, 1942): Die Ölgemälde und Aquarelle des Amerikaners Edward Hopper (1882–1967) zählen zu den populärsten des 20. Jahrhunderts. Millionenfach auf Plakaten und Postkarten sowie in Kalendern und Kunstbänden reproduziert, scheinen sie massenhafte Alltagserfahrungen zu bestätigen und entsprechenden Bildbedürfnissen entgegenzukommen. Sie bieten zum Beispiel viele Ansichten nordamerikanischer Orte und Regionen, sie haben eine eigensinnige topographische Präzision, die da vermeintlich vor allem sagt: Hier bin ich gewesen. Und auf ihnen finden sich das Lokale, das Phantastische und das Abstrakte zu einer anziehenden ästhetischen Gemeinschaft zusammen, gestiftet durch geometrisch orientierte Komposition, kontrastreiche Farbgebung und spannungsvolle Lichtführung. Der mimetische Realismus zum Beispiel von »Tall Masts« (Hohe Masten, 1912), »Railroad Crossing« (B...

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