25.05.2009 / Politisches Buch / Seite 15

Graswurzel- und Landtagsarbeit

Kerstin Köditz hat ihre Erkenntnisse über die sächsische NPD veröffentlicht

Markus Bernhardt
Die neofaschistische NPD stellt allen aktuellen Flügelkämpfen zum Trotz eine große Gefahr für Migranten und Andersdenkende dar. In Sachsen, wo die Partei derzeit über acht Abgeordnete im Landtag verfügt und bei der vergangenen Kommunalwahl mancherorts zweistellige Ergebnisse einfuhr, scheint es, als sitze sie fest im Sattel. Die NPD rechnet bei der diesjährigen Landtagswahl fest mit einem Wiedereinzug in das dortige Landesparlament und hat offenbar berechtigten Anlaß für ihre Hoffnung: Bei den letzten Landrats- und Kreistagswahlen 2008 war es den extremen Rechten gelungen, insgesamt 5,1 Prozent der Wählerstimmen auf sich zu vereinen. Damit vervierfachte die neofaschistische Partei ihr Ergebnis im Vergleich zur Kommunalwahl von 2004. In der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna in der Sächsischen Schweiz kam die NPD vor einem Jahr auf 25,2 Prozent der Stimmen. Während sie mancherorts zweistellige Ergebnisse einfuhr, lag die ehemalige Volkspartei SPD vielerorts un...

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