23.05.2009 / Titel / Seite 1

Tauziehen um Opel

Daniel Behruzi
Wer übernimmt den Autobauer Opel, bevor dessen US-Konzernmutter General Motors Insolvenz anmeldet? Um diese Frage drehten sich am Freitag diverse Spitzentreffen im Kanzleramt, an denen die zuständigen Bundesminister und Ministerpräsidenten teilnahmen. Klar wurde, daß sämtliche Bewerber um einen Einstieg bei Opel drastische Arbeitsplatzvernichtung und Lohnkürzungen planen – und milliardenschwere Staatshilfen erwarten.

Der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna, den laut Medienberichten sowohl die deutsche Politik als auch die GM-Spitze favorisieren, hat am Freitag sein Konzept konkretisiert. Demnach will Magna 20 Prozent der Anteile selbst übernehmen. Insgesamt 35 Prozent sollen an den russischen Autokonzern GAS und die Sberbank in Moskau gehen. GM soll 35 Prozent der Anteile behalten. Für die Beschäftigten – die sich ihren Anteil mit Lohnverzicht erkaufen sollen – und die rund 4000 Opel-Händler blieben in diesem Fall noch insgesamt ...

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