18.05.2009 / Ausland / Seite 7

»Singh is King«

Indiens Kongreßpartei landet bei Parlamentswahlen einen überraschend klaren Sieg

Hilmar König, Neu-Delhi
Singh is King«. Die indischen Medien überschlugen sich am Samstag, als die Auszählung der Stimmen des Wahlmarathons, der vom 16. April bis zum 13. Mai dauerte, die Kongreßpartei und ihre Vereinte Progressive Allianz (VPA) auf der Siegerstraße zeigte. Führung und Anhänger der sozialdemokratisch orientierten ältesten politischen Partei Indiens waren selbst davon überrascht, daß sie einen derart deutlichen Coup gelandet hatten: 201 der 543 Parlamentssitze und 59 Sitze für die VPA-Partner. Der alte Premierminister Manmohan Singh wird demnach auch der neue sein, zum zweitenmal in Folge. Das war bisher in Indiens Geschichte nur Jawaharlal Nehru gelungen.

Lange Gesichter

In scharfem Kontrast dazu lange Gesichter bei der hindunationalistischen Indischen Volkspartei (BJP), die weit abgeschlagen mit ihrer Allianz (NDA) auf dem zweiten Platz einkam und um die 160 Sitze errang. Ihr Generalsekretär Arun Jaitley konstatierte ernüchtert, man habe »unter den Erwartungen ...

Artikel-Länge: 6054 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe