11.05.2009 / Thema / Seite 10

Protest und Populismus

Hintergrund. Die Berliner NPD. Teil 2 (und Schluß): Die Arbeit in den Bezirksverordnetenversammlungen

Frank Brunner

Im ersten Teil wurde die Geschichte des Berliner Landesverbandes der NPD von seiner Gründung im Jahr 1966 nachgezeichnet. Wachsende Bedeutung erhält die Organisation mit der Festigung des neoliberalen Kurses in der BRD, in dessen Zusammenhang die NPD eine »Drei-« und später eine »Vier-Säulen-Strategie« entwickelt: »Kampf um die Parlamente«, »Kampf um die Köpfe«, »Kampf um die Straße« und »Kampf um den organisierten Willen«.

(jW)

Nach gut zweieinhalb Jahren in den Bezirksverordnetenversamm­lungen (BVV) scheint der Aufschwung des Berliner NPD-Landesverbandes vorerst beendet zu sein, der am 17. September 2006 mit einem Sprung in die Rathäuser von Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf gelungen war. 25557 der 2,6 Millionen wahlberechtigten Berliner votierten seinerzeit bei den Wahlen zu den BVV für die Partei, die in der Hauptstadt gerade mal 300 Mitglieder hat.

Dilettantismus in der BVV

Zweifel an seinem kommunalpolitischen Engageme...

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