09.05.2009 / Titel / Seite 1

Dramatische Lage

Herbert Wulff
Vor dem Hintergrund erneut katastrophaler Quartalsergebnisse drückt General Motors (GM) bei der Restrukturierung seines Europageschäfts aufs Tempo. Noch im Mai will der US-Autobauer für seine deutschen Tochterunternehmen inklusive Opel einen Partner finden. Am Donnerstag hatte der Konzern bereits zum achten Mal in Folge ein Quartalsminus bekanntgegeben, dieses Mal von sechs Milliarden Dollar – fast doppelt soviel wie vor einem Jahr. Seit Anfang 2005 hat der einstmals größte Autobauer damit insgesamt 88 Milliarden Dollar »verbrannt«. General Motors Europe fuhr demnach einen Verlust von zwei Milliarden Dollar ein. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz warf GM allerdings vor, Verluste »in Europa abzuladen«.

»Es gibt nichts schönzureden. Die Lage ist dramatisch«, heißt es in einem Infobrief des örtlichen Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel und des IG-Metall-Bezirksleiters Oliver Burghard an die Bochumer Opel-Belegschaft. Infolge des »gewaltigen ...

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