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27.04.2009 / Feuilleton / Seite 12

Immer abstrakter

Kurdische Geschichten in Öl gemalt: Eine Ausstellung von Sosani im Hamburger »Diwan«

Birgit Gärtner
Sosanis Bilder sind Volksgeschichten der Kurden in Syrien. In Öl gemalt erzählen sie von Unterdrückung und Widerstand in einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft und dem Drang nach Freiheit – politischer und persönlicher – von Vertreibung und der Suche nach neuer Identität. Derzeit sind einige seiner Bilder in der Bar »Diwan« im Hamburger Schanzenviertel ausgestellt.

Sosani wurde 1978 in einem kleinen Dorf in der Provinz Al-Hasaka geboren. Im »kleinen Süden«, wie der syrische Teil Kurdistans genannt wird, leben etwa 2,3 Millionen Kurden, die der Staat seit Anfang der 60er Jahre nicht in Ruhe läßt. Nach einer Volkszählung in der Provinz Al-Hasaka 1962 wurde etwa 120000 Kurden die syrische Staatsangehörigkeit aberkannt. 1973 wurden für den Besiedlungsplan des »Arabischen Gürtels« kurdische Ländereien weiträumig enteignet und dort arabische Familien angesiedelt. 1986 wurde in der Provinz Al-Hasaka die kurdische Sprache an Arbeitsstellen verbote...

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