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15.04.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Funes’ schwere Hypothek

El Slavadors neue Regierung erbt Wirtschaftschaos. Experten befürchten wegen globaler Krise Einbruch an allen Fronten

Raúl Gutiérrez, IPS
In El Salvador übernimmt die erste linke Regierung des designierten Staatspräsidenten Mauricio Funes von der ehemaligen Guerillaorganisation FMLN am 1. Juni einen Staat in höchster wirtschaftlicher Not. Die Krise macht sich überall bemerkbar – bei den Exporten ebenso wie bei den Steuereinnahmen, auf dem Arbeitsmarkt und bei den Auslandsüberweisungen. Beobachter kritisieren die scheidende rechte Regierung unter Staatspräsident Antonio Saca von der ARENA-Partei für eine Beschönigung der Situation im Wahlkampf. Noch zwei Wochen vor dem Urnengang Mitte März hieß es, die Staatsfinanzen seien in Ordnung, und es gebe keinen Grund zur Sorge. Diese Behauptung könnte nicht falscher sein.

Kurz nach der Wahl gingen Zentralbankchefin Luz María de Portillo und Eduardo Ayala, Sekretär im Büro des Staatspräsidenten, mit der Meldung an die Öffentlichkeit, es stehe schlecht um die Wirtschaft. »Davor warnen wir seit einem ganzen Jahr, stießen aber auf taube Ohren«, s...

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