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14.04.2009 / Ansichten / Seite 8

Späte Reue

Müntefering will neue Verfassung

Werner Pirker
Zwanzig Jahre zu spät, aber doch ist SPD-Vorsitzender Franz Müntefering zu der Einsicht gelangt, daß mit dem Ende der alten Bundesrepublik auch deren Grundgesetz hätte auslaufen müssen. Da sich damals viele Ostdeutsche mit diesem nicht zu identifizieren gewußt hätten, soll es heute, 20 Jahre nach der Einverleibung der DDR in die Bundesrepublik Deutschland, durch eine gesamtdeutsche Verfassung ersetzt werden. »Das Ganze leidet darunter, daß wir 1989/90 nicht wirklich die Wiedervereinigung organisiert haben, sondern die DDR der Bundesrepublik zugeschlagen haben«, sagte Müntefering in einem Bild am Sonntag-Interview.

Daß der Anschluß der DDR an die westdeutsche Bundesrepublik so verlaufen ist, wie er ist, war natürlich kein Fauxpas. Ein Franz Müntefering braucht gar nicht so zu tun, als würde er das im nachhinein bedauern. Und eben weil der Anschluß ein Anschluß und keine Vereinigung war, expandierte der Geltungsbereich des westdeutschen Grundgesetzes auf d...

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