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14.04.2009 / Inland / Seite 4

Anarchismus organisieren ist schwer

Aktivisten diskutierten vier Tage in Berlin. Am Ende brach Vorbereitungsgruppe den Kongreß ab

Björn Kietzmann, Elsa Koester
Am Osterwochenende fand in Berlin ein anarchistischer Kongreß statt. Vier Tage lang diskutierten rund 500 Menschen, wie sich Anarchismus im 21. Jahrhundert organisieren läßt. Die Themenvielfalt reichte von einem Workshop zu Hausbesetzungen über die Utopie der Fünf-Stunden-Woche bis zu der Frage, was Anarchisten und Marxisten voneinander lernen können. Hetzartikel der Springer Boulevardzeitung B.Z. hatten zuvor dazu geführt, daß die Technische Universität den Veranstaltern die Räume verweigerte (jW berichtete).

Dank des sonnigen Frühlingswetters war es möglich, große Teile des Kongresses im Freien abzuhalten. Fußballspielende Jugendliche, bellende Hunde und der Kreuzberger Straßenverkehr waren die Schattenseite. Bei einigen Workshops mußten Megaphone eingesetzt werden, um eine Kommunikation zu ermöglichen. Andere Veranstaltungen fanden in viel zu kleinen Räumen im besetzen Südflügel des Bethaniens statt. Etwa der Vortrag von Yossi Bartal und Sebastian Kal...

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