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14.04.2009 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Neuralgischer Punkt

Erster Fluglotsenstreik der Bundesrepublik gerichtlich verboten. Weitere Versuche zur Einschränkung der Gewerkschaftsrechte werden folgen

Jörn Boewe
Seit dem Versuch der Deutschen Bahn AG, den Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Herbst 2007 durch Gerichtsbeschluß verbieten zu lassen, reißen die Vorstöße verschiedener Großunternehmen zur Einschränkung des Streikrechts nicht ab. Jüngster Versuch: Am Montag vor einer Woche ließen die Airlines Lufthansa, Air Berlin, Hapag-Lloyd und Germanwings einen Streik der Fluglotsen im Tower des Flughafens Stuttgart per einstweiliger Verfügung nach fünf Stunden beenden. Die Richter des Arbeitsgerichts Frankfurt/M. argumentierten, daß es sich bei dem Ausstand um einen »mit überwiegender Wahrscheinlichkeit« rechtswidrigen Unterstützungsstreik gehandelt hätte. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) kommentierte den Gerichtsbeschluß als Resultat einer »gezielt aufgebauten Allianz zwischen Flughäfen, Airlines und der DFS« und »lange erwarteten Angriff auf die schlagkräftigen sogenannten Spartengewerkschaften«. GdF-Sprecher Marek Kluzniak erklärte am Mit...

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