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06.04.2009

Warten auf die Weiterreise

Irakische Flüchtlinge in Friedland kritisieren Behörden

Von Reimar Paul
Das Zimmer im Lager Friedland ist spartanisch möbliert: Doppelstockbetten an der Wand, ein Tisch, ein Schrank, ein paar Stühle. Auf einem sitzt, den vierjährigen Sohn Marius auf dem Schoß, Mazin F. Die Familie gehört zu den rund 120 irakischen Flüchtlingen, die vor zwei Wochen nach Deutschland kamen und die ersten Tage ihres Aufenthaltes in Friedland verbringen sollen. In den kommenden Monaten wird das Dorf bei Göttingen zur Durchgangsstation für insgesamt rund 2500...

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