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04.04.2009 / Ausland / Seite 7

»G2« gegen die Krise

Iran und Venezuela schaffen gemeinsames Finanzinstitut. Chávez kritisiert Ergebnisse des G-20-Gipfels in London als noch schlechter als erwartet

André Scheer
»Während die G20 und die G8 die wirkliche Stimme des Südens nicht hören wollen, treffen die G2 (Iran und Venezuela) Entscheidungen, die wirklich Auswirkungen auf die Realität haben«, sagte Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Donnerstag in Teheran gegenüber dem staatlichen Fernsehen seines Landes.

Chávez hatte am Dienstag in Katar am zweiten südamerikanisch-arabischen Gipfeltreffen teilgenommen und war dann zu einem offiziellen Besuch in den Iran weitergereist. Dabei handele es sich um eine »strategische Reise gegen die Krise«, betonte Chávez und wies darauf hin, daß der weitere Ausbau der Beziehungen mit dem Iran sich vor allem auf die Bereiche Landwirtschaft, Bergbau und Erdölförderung erstrecke. Beide Länder haben zudem ein gemeinsames Finanzinstitut gegründet, das mit zunächst je 100 Millionen Dollar von beiden Seiten ausgestattet wurde und noch am Freitag seine Arbeit aufnehmen sollte.

Der venezolanische Präsident nutzte die Gelegenheit, um auch die...



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