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01.04.2009 / Inland / Seite 5

Bahn am Scheideweg

Koalition beginnt Beratungen über Mehdorn-Nachfolge. Gewerkschaften und Verkehrsverbände fordern grundlegenden Kurswechsel

Einen Tag nach dem Rücktritt von Bahnchef Hartmut Mehdorn hat die Suche nach seinem Nachfolger und die Diskussion um die Zukunft der Bahn AG begonnen. Am Dienstag abend (nach jW-Redaktionsschluß) wollte die Koalition über die enstandene Lage beraten. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) erklärte am Vormittag, daß noch keine Entscheidung zu erwarten sei. Im ARD-Morgenmagazin sprach sich der Minister gegen eine Übergangslösung und gegen »parteipolitische Vorgaben« für die Besetzung des Postens aus. Die Entscheidung müsse gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und im Einvernehmen mit den Gewerkschaften fallen. Gegen einen Übergangskandidaten spreche auch, daß für das Unternehmen eine »Langzeitstrategie« entwickelt werden müsse. Tiefensee bekräftigte, daß seine Partei die Privatisierung der Bahn zumindest für diese Legislaturperiode ausschließe und auch in der kommenden »nicht weiterverfolgen« wolle. Darauf werde man sich auch im Wahlprogramm festlegen.

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