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31.03.2009 / Ausland / Seite 7

Xiros gegen Griechenland

Gefangener kämpft vor Menschenrechtsgerichtshof gegen inhumane Haftbedingungen

Heike Schrader, Athen
Nach seinem Bruder Savvas hat nun auch Christodoulos Xiros Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen seine Haftbedingungen eingereicht. Der ebenfalls im Prozeß gegen mutmaßlich Mitglieder der griechischen Stadtguerilla 17N Verurteilte kämpft in Strasbourg für eine Unterbrechung seiner Gefängnisstrafe zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. Christodoulos Xiros leidet an einer erst im Gefängnis entwickelten Allergie, die ihn bereits ein Dutzend Mal mit Symptomen eines lebensgefährlichen Schocks ins Krankenhaus gebracht hat.

Bei Haftbeginn im Juli 2002 wurde Xiros dem üblichen Gesundheitstests unterzogen und erwies sich dabei als gesund. Im April 2004 waren dann erstmals Symptome einer Allergie, Hautrötungen und eitrige Ausschläge, aufgetreten. Seit damals und bis heute leidet der zu sechs mal lebenslangem Gefängnis Verurteilte in immer stärkerem Maße an der rätselhaften Allergie. Nur während der Dauer des Berufungsprozesses, vom ...

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