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26.03.2009 / Feuilleton / Seite 13

Liebeskrank in Stasi-Land

Rayk Wieland hat einen eleganten Roman über die DDR geschrieben

Klaus Bittermann
War die DDR ein Unrechtsstaat? Zwanzig Jahre danach ist um diese Gretchenfrage wieder eine ideologische Debatte entbrannt, weil man aus Jubiläumsgründen solche Fragen gerne noch einmal aufwärmt. Es gibt aber auch einen anderen Blick auf die DDR, der weder verklärend und sentimental sein muß noch rechthaberisch darauf verweisend, wie schrecklich sie gewesen ist. Der in der DDR aufgewachsene Autor, Filmemacher und ehemalige jW-Redakteur Rayk Wieland hat jetzt einen kleinen, sehr lustigen Roman über seine Jugendjahre vorgelegt, in dem er das Absurde des sozialistischen Einheitsstaates bloßstellt, der unter anderem an seinen eigenen Behörden und Ämtern erstickt ist.

»Ich schlage vor, daß wir uns küssen« heißt der Roman, und wenn jemand wissen will, wie es in der DDR wirklich zuging, kommt er um dieses Buch nicht herum, denn auf 200 Seiten öffnet Rayk Wieland für uns das Biotop der muffigen und nach Braunkohle riechenden DDR auf so elegante und witzige Weise,...

Artikel-Länge: 4433 Zeichen

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