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17.03.2009 / Inland / Seite 2

»Immer mehr Leute haben Wut im Bauch«

Zehntausende Teilnehmer bei Sozialprotesten am 28. März in Frankfurt/Main und Berlin erwartet. Vorstände der Gewerkschaften bleiben skeptisch. Gespräch mit Alexis Passadakis

Claudia Wangerin
Alexis Passadakis ist Mitglied im Koordinierungskreis des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC, das mit rund 100 weiteren Organisationen und Einzelpersonen für den 28. März zu Großdemonstrationen in Frankfurt/Main und Berlin aufruft.

ATTAC beteiligt sich an einem breiten Bündnis, das am 28. März unter dem Motto »Wir zahlen nicht für eure Krise« in Berlin und Frankfurt/Main demonstrieren will. Hoffen Sie, damit auch Menschen auf die Straße zu bringen, die sich bisher noch nie an Protesten beteiligt haben?

Wir rechnen mit jeweils 20000 Teilnehmern – das ist auf jeden Fall realistisch. Unser Bündnis wird ja zum Teil von mitgliederstarken Organisationen getragen.Außerdem wissen wir von über 100 Bussen, die für Teilnehmer aus anderen Städten gebucht wurden. Wen wir darüber hinaus erreichen können, ist schwer zu sagen, weil die Krise auf viele Menschen eine lähmende Wirkung hat. Die Leute haben Wut im Bauch, sind aber auf der anderen Seite wie gelähm...

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