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17.03.2009 / Ausland / Seite 6

Schweres politisches Beben

Portugals Premier Sócrates reagiert gereizt auf Demonstration von 200000 in Lissabon

Peter Steiniger
Mit Attacken gegen die oppositionellen Kommunisten (PCP) und den »Linksblock« (Bloco de Esquerda; BE) machte der portugiesische Ministerpräsident José Sócrates am Samstag vor Journalisten seinem Unmut Luft. Der Gewerkschaftszentrale CGTP-Intersindical warf er vor, sich für den Wahlkampf von PCP und BE instrumentalisieren zu lassen. Die Syndikalisten hätten keine echten Argumente und Alternativen zur Politik der Regierung.

Mit diesen Anwürfen reagierte der PS-Regierungschef auf eine Protestdemonstration am Freitag nachmittag in Lissabon. 200000 Menschen aus dem ganzen Land waren dem Aufruf der CGTP gefolgt, um einen »Kurswechsel« zu fordern. Die Menschenmenge überschwemmte förmlich Lissabons Prachtboulevard, die Avenida da Liberdade. In ihrem Aufruf hatten die Gewerkschaften den alleinregierenden Sozialisten vorgeworfen, ihre Politik würde zu steigender Arbeitslosigkeit und prekären Beschäftigungsverhältnissen führen. Die Ökonomie dürfe nicht länger den I...

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