Schwarzer Kanal
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14.03.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Einseitige Hilfen

Malaysias Regierung pumpt Milliarden in die kriselnde Wirtschaft des einstigen Tigerstaates. Die Bedürftigsten gehen leer aus

Thomas Berger
Mit 60 Milliarden Ringgit, umgerechnet etwa 16 Milliarden US-Dollar, will Malaysias Regierung der Wirtschaft des Landes unter die Arme greifen. Die schwächelt spürbar, es läuft längst nicht mehr rund im einst boomenden südostasiatischen »Tigerstaat«. Der Politik geht es gegenwärtig nur noch darum, die Auswirkungen der von den USA ausgegangenen globalen Krise auf die heimische Ökonomie abzufedern. Über die nächsten zwei Jahre verteilt soll nun eine riesige Finanzspritze im Umfang von neun Prozent des jährlichen Bruttosozialproduktes das Schlimmste verhindern.

Exporte eingebrochen

Bereits im November 2008 hatte es ein erstes Maßnahmepaket zur Konjunkturstützung im Volumen von sieben Milliarden Ringgit gegeben. Doch die vorliegenden Wirtschaftsdaten vom Anfang dieses Jahres legen nahe, daß dieser Schritt noch nicht viel bewirkt hat und demzufolge größere Anstrengungen gefragt sind. Vor allem die Exportbranche, das Rückgrat der malaysischen Wirtschaft, hat kr...

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