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13.03.2009 / Ansichten / Seite 8

Absurdes System

Weniger Milliardäre, weniger Vermögen?

Klaus Fischer
Die Reichen werden reicher, die Armen bleiben arm. Was für den real existierenden Kapitalismus als gesicherte Erkenntnis gilt, darf gegenwärtig nicht wörtlich genommen werden. Es ist Krise, eine Art Ausnahmezustand, bei dem objektive Gesetzmäßigkeiten mit Macht auf eine Saldierung jenes menschengemachten Unsinns namens Marktwirtschaft drängen. Und dabei scheint es auch jene zu treffen, die in der Hackordnung des Systems ganz obenstehen – die Superreichen.
Am Donnerstag verbreiteten die Medien Ergebnisse der neuesten Forbes-Erhebung. Demnach hat sich die Zahl der Dollar-Milliardäre weltweit von 1125 auf 793 verringert, das Vermögen um ein Viertel reduziert. Das Wirtschaftsmagazin des US-Medienmoguls Steve Forbes verfolgt seit Jahrzehnten das Rennen um die Spitzenplätze auf der globalen Holzpyramide. Eine Debatte über Sinn oder Unsinn von derart viel Geld in Privatbesitz sucht man dort allerdings vergeblich.
Was kolportiert wird, ist im Grunde die alt...

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