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13.03.2009 / Ausland / Seite 7

Vor dem Wechsel

El Salvador: Linker Präsidentschaftskandidat trotz Gewalt und Einschüchterung von rechts in Umfragen vorn

Torge Löding, San José
Am Sonntag wählt El Salvador einen neuen Präsidenten. Die Wahlschlacht, die dann zu Ende geht, ist wohl die blutigste seit dem Ende des Bürgerkrieges 1992. Linke Kandidaten und deren Familienangehörige wurden von Todesschwadronen ermordet. Zudem fand eine Menschenjagd auf Unterstützer der linksgerichteten Partei »Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti« (FMNL) im Zentrum der Hauptstadt San Salvador statt.

Die rechte ARENA-Partei, die seit 1992 ununterbrochen regiert, versucht, ihre drohende Wahlniederlage mit einer Angstkampagne zu verhindern. Viele Salvadorener fürchten zudem Wahlbetrug. Ob sich die Rechte aber auch an diesem Sonntag durchsetzen kann, ist sehr fraglich. Zu groß ist der Vorsprung des FMLN-Kandidaten Mauricio Funes, dem laut einer aktuellen Umfrage der Universität UCA fast 57 Prozent der Befragten ihre Stimme geben wollen. Der ehemalige Journalist Funes ist ein Vertreter des sozialdemokratischen Flügels der Ex-Guerilla FMLN; in seinem W...

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