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11.03.2009 / Titel / Seite 1

Dritte Staatspleite in EU

Arnold Schölzel
Nach Ungarn und Lettland muß die EU auch Rumänien mit einem Notkredit vor dem drohenden Staatsbankrott bewahren. EU-Wirtschaftskommissar Joaquín Almunia teilte am Montag abend mit, er erwarte ein offizielles Hilfsgesuch der rumänischen Regierung. »Wir sind bereit, in allen Fällen, in denen Unterstützung benötigt wird, zu reagieren, wie es bei Rumänien der Fall sein könnte, sobald wir ein Schreiben der rumänischen Regierung erhalten«, erklärte Almunia nach Beratungen der Eurogruppe in Brüssel.

Die rumänische Zentralbank hatte bereits Ende Februar erklärt, das Land werde die EU und den Internationalen Währungsfonds um Hilfe bitten. Zahlen wurden bislang nicht genannt. Almunia zeigte sich zuversichtlich, daß die für solche Rettungsaktionen derzeit noch verfügbaren Mittel in Höhe von 15 Milliarden Euro ausreichten: »Wir haben mehr als genug Reserven, um Rumänien zu helfen«, behauptete er. Die EU-Kommission darf zur Unterstützung von Staaten außerhalb der Eur...

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