06.03.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Neue Vision vom Krieg

Jamie Shea und die Heinrich-Böll-Stiftung: NATO-Bombensprecher als Gastredner auf grüner NATO-Jubelfeier in Berlin

Werner Pirker
Sechzig Jahre NATO – für die Heinrich-Böll-Stiftung, das von den deutschen Grünen unterhaltene Zentrum für schlichtes Denken, ist das Grund genug, eine internationale Konferenz mit relativ prominenter Besetzung zu veranstalten. Neben Claudia Roth und Jürgen Trittin als Vertreter der Gastgeber werden sich an diesem Freitag und Samstag mehrere im Auftrag des westlichen Machtkartells tätige Forschungsleiter in Berlin-Mitte die Ehre geben: Dimitri Trenin, Direktor des US-gesponserten Carnegie Mos­cow Centers zum Beispiel oder der Director for Transatlantic Relations an der Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Dan Hamilton. Überstrahlt wird die Runde von Jamie Shea, inzwischen Direktor für »Policy Planning« im Büro des NATO-Generalsekretärs, berühmt-berüchtigt geworden aber als Sprecher der Allianz während ihres Bombenkrieges 1999 gegen Jugoslawien.

Auch wenn es sich um eine eher ungewollte Symbolik handeln dürfte: Mit Sheas Teilnahme...

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