Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. Dezember 2019, Nr. 291
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
28.02.2009 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Über Verzweiflung

Für Wissen und Fortschritt

Reinhard Jellen
»Alle Zeiten wieder/ Kommt zu Schmerz und Hohn/ Eine Jungfrau nieder/ Mit dem Menschensohn/ Immer sind die Wehen/ Endlos schmerzensreich/ Schlimmer noch zu sehen/ Wie das Kindlein bleich/ Weiß man ob es lebet?/ Ist auch Blut in ihm?/ O, Ihr Engel, gebet/ All ihr Seraphim / Ihm den Himmelssegen/ Den es nötig braucht/ Denn auf seinen Wegen/ Wird es schlimm geschlaucht/ Wird man Rücksicht nehmen/ Auf des Menschen Sohn/ Den die Schmerzen lähmen/ Auf dem Schmerzensthron? / Wird man ihn zerbrechen/ Wenn man Kunde nimmt/ Daß er in den Bächen/ Seiner Schwäche schwimmt?/ Wird man je begreifen/ Daß ihm Macht um Macht/ Aus der Ohnmacht reifen/ Und so Pracht um Pracht?/ Wolle man den Raum nur/ Lassen diesem Kind/ Daß es aus der Traumschnur/ Seine Krone spinnt« (Klaus Schiller, 1987)



Ich weiß nicht, ob es immer zutrifft. Aber mit der zunehmenden Ökonomisierung des Lebens, der wachsenden Fremdbestimmung der Menschen, die sich mit dem Wegbrechen des sozialen Sicherhe...



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