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27.02.2009 / Titel / Seite 1

Kampf um Opel

Daniel Behruzi, Rüsselsheim
Im hessischen Rüsselsheim haben am Donnerstag rund 15000 Opel-Beschäftigte für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Auch an anderen europäischen Standorten des US-amerikanischen Konzerns General Motors (GM), zu dem Opel gehört, gingen die Belegschaften auf die Straße. Neben der Forderung nach staatlicher Unterstützung für den angeschlagenen Autobauer stand dabei die Frage einer Lostrennung der europäischen Tochterunternehmen Opel und Vauxhall von GM im Vordergrund.

»Ich erwarte, daß morgen endlich eine europäische Lösung präsentiert wird, die mehr ist als Werksschließungen, Kürzungen und Personalabbau«, erklärte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz mit Blick auf die entscheidende Aufsichtsratssitzung am heutigen Freitag. Es sei eine »historische Chance«, die traditionsreiche deutsche Automarke nach 80 Jahren unter GM-Regie »wieder in die Freiheit gehen zu lassen«, so Franz auf der Kundgebung vor dem Rüsselsheimer Betriebstor.

Auch der IG-Meta...



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