25.02.2009 / Ausland / Seite 6

Vom Freund zum Feind

Washington setzt kurdisch-iranische Oppositionspartei auf Terrorliste

Nick Brauns
In der Hauptstadt der nordirakischen Autonomieregion Kurdistan hat eine Zentrale zur Bekämpfung der Arbeiterpartei Kurdistans PKK ihre Arbeit aufgenommen. Das berichten türkische Medien unter Berufung auf Geheimdienstquellen.

Neben Vertretern der irakischen Zentralregierung und der US-Besatzungsmacht arbeiten dort erstmals auch türkische Militärs und Geheimdienstler gemeinsam mit Sicherheitskräften der kurdischen Regionalregierung. Die türkische Regierung hatte lange jeden direkten Kontakt zur kurdischen Regionalexekutive verweigert, deren Repräsentanten sie als »Stammeshäuptlinge« bezeichnete. Auch hatte Ankara dem kurdischen Präsidenten Masud Barsani vorgeworfen, die Aktivitäten der PKK-Guerilla in den Kandilbergen im irkisch-iranischen Grenzgebiet zu tolerieren oder sogar direkt zu unterstützen. Vermittelt durch die USA haben sich diese Beziehungen seit Ende letzten Jahres deutlich verbessert. Zuletzt tr...

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