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25.02.2009 / Titel / Seite 1

HSH: Pleite statt Börse

Klaus Fischer
Erneut ist eine deutsche Landesbank de facto pleite. Diesmal die HSH Nordbank. Und wiederum versucht die Politik, die Insolvenz abzuwenden. Am Dienstag teilten die Landesregierungen Hamburgs und Schleswig-Holsteins in Kiel mit, daß sie dem maroden Institut drei Milliarden Euro als Kapitalhilfe zur Verfügung stellen und eine Sicherheitsgarantie für zehn Jahre geben werden. Dazu werde ein »Mini-Soffin« eingerichtet, so benannt nach dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung des Bundes.

Ohne diese Hilfe hätte die Bankenaufsicht das Institut schließen müssen. Diagnose: Eigenkapitalmangel – oder besser – das Eigenkapital wurde durch riskante Geschäfte vernichtet. 2,8 Milliarden Euro an Verlusten hat die Landesbank aufgehäuft.

Dabei war alles ganz anders geplant. Die HSH galt noch vor wenigen Jahren als Vorzeigeobjekt, als Beispiel, wie aus vermeintlich drögen öffentlich-rechtlichen Geldhäusern flotte Finanzmarktakteure werden sollen. Man nahm eine...



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