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20.02.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Soziale Entmischung

Berliner Senat steht mit seiner Wohnungspolitik vor Scherbenhaufen: In Innenstadtbezirken ziehen Mietpreise an

Christian Linde
Mittlerweile schlagen auch Maklerverbände Alarm: Berlins private Haushalte zahlen nach einer Studie des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) inklusive der Betriebskosten inzwischen bis zu 41 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung. Im Durchschnitt beträgt die Mietbelastung 29 Prozent der Bezüge und liegt damit deutlich über der Quote in den als teuer geltenden Städten Frankfurt (22 Prozent) und München (20 Prozent). Vor allem in den Innenstadtbezirken ziehen die Mieten an. Die höchste durchschnittliche Mietbelastung ermittelte der Verband für den Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg mit 35 Prozent des Nettohaushaltseinkommens bei einem Quadratmeterpreis von 5,50 Euro. Gefolgt von Mitte mit 33,5 Prozent. Mit bis zu 8,50 Euro weisen Charlottenburg-Wilmersdorf, Prenzlauer Berg und Mitte den im Schnitt höchsten Quadratmeterpreis aus. Im Mittel noch günstig wohnen die Mieter in Neukölln mit 4,75 Euro und in Lichtenberg mit 5,00 Euro pro Quadratmeter nettokalt. Er...

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