22.01.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Offener Brief an Klaus Lederer

Unerträgliche Nähe zu aktiven Unterstützern des israelischen Krieges

In einem offenen Brief an den Berliner Landesvorsitzenden der Partei Die Linke, Klaus Lederer, kritisieren prominente Mitglieder der Berliner Organisation sein Auftreten auf der Kundgebung am 11. Januar 2009 zur Unterstützung der militärischen Angriffe Israels auf die Bevölkerung in Gaza. junge Welt dokumentiert das Schreiben vom 21.Januar im Wortlaut:

Lieber Genosse Klaus Lederer,

wir teilen die von Dir auf der Solidaritätskundgebung mit Israel am 11. Januar 2009 geäußerte Position, daß niemand das Recht hat, seine politische Kritik am Gazakonflikt in Antisemitismus umzumünzen. Dies öffentlich zu sagen, hätte Deiner aktiven Teilnahme an dieser Kundgebung nicht bedurft. Wie wir gemeinsam wissen, handelte es sich um eine Veranstaltung zur ausdrücklichen Unterstützung des militärischen Angriffs israelischer Truppen auf den Gazastreifen. Im Aufruf zur Kundgebung heißt es unmißverständlich: »Israels Selbstverteidigung ist legitim und kein Verbrechen!« Für das ...

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