24.12.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Rattenjagen ist anspruchsvoll«

Nicht jeder ist zur Schädlingsbekämpfung geeignet. Ein Gespräch mit Daniel Krämer

Ralf Wurzbacher
Daniel Krämer ist Inhaber und Geschäftsführer der MIB Schädlingsbekämpfung Berlin mit Standorten in den Bezirken Prenzlauer Berg und Weißensee

Was halten Sie als professioneller Kammerjäger vom Vorschlag des Berliner FDP-Poltikers Henner Schmidt, arme Menschen in Berlin auf Ratten loszulassen, um sich per »Fangprämie“ ein paar Euro dazuzuverdienen?

Zunächst einmal wird das ein ganz schön teurer Spaß. Um Schädlingsbekämpfer zu werden, muß man einen Lehrgang über sechs Wochen absolvieren, der rund 7500 Euro kostet. Und außerdem taugt nicht jeder, der Lust und Laune hat, zum Kammerjäger.

Warum nicht? Was muß man draufhaben in Ihrem Job?

Man muß gut rechnen können, man benötigt fundierte Kenntnisse in Biologie und Chemie. Man muß die Gesetzeslage genau kennen, die Gefahrenstoffverordnung und vieles mehr. Man braucht einen Schein zum Töten von Wirbeltieren. Man sollte außerdem der deutschen Sprache mächtig sein. Es ist nicht damit getan, Schädlinge und Un...

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