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17.12.2008 / Ausland / Seite 7

Neue Lügenkampagne

Bolivien: Rechte Presse wirft Präsidenten Schmuggelgeschäfte vor

Benjamin Beutler
Eine Behauptung der bolivianischen Tageszeitung La Prensa hat zu einer heftigen Kontroverse um die Pressefreiheit in Bolivien geführt. »Evo gibt den Schmugglern nach Verhandlungen grünes Licht« hieß es jüngst auf der Titelseite des auflagenstarken Hauptstadtblatts zu einem Vorgang, bei dem 33 LKW mit Schmuggelware von bolivianischen Zollbehörden zunächst konfisziert, nach Verhandlungen zwischen Eigentümern und staatlichen Stellen jedoch wieder freigegeben worden sein sollen. »Lügner«, schimpfte Präsident Evo Morales auf einer anläßlich des »Tages gegen die Korruption« veranstalteten Pressekonferenz. Der Rechten gingen »langsam die Ideen aus, um Evo Morales und der Regierung Schaden zuzufügen«. Entrüstet forderte er den Autor des Artikels öffentlich dazu auf, die Vorwürfe zu belegen. Nur »zehn Prozent der Reporter haben Würde, der Rest hängt entweder von seinem Chef oder irgendeinem Politiker ab«, beschwerte sich Morales über die mangelnde Objektivität bol...

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