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17.12.2008 / Feuilleton / Seite 14

Wollen Gasversorger einschüchtern?

Etliche Kunden, die gegen undurchsichtige Preiserhöhungen beim Gaslieferanten protestiert und ihre Rechnungen nur mit Abschlägen bezahlt hatten, bekommen jetzt kurz vor Jahresende gerichtliche Mahnbescheide. Darüber informierte die Verbraucherzentrale Brandenburg am Freitag vergangener Woche in einer Pressemitteilung. Sie rät Betroffenen, mit einem Widerspruch am Protest festzuhalten. Dazu sollte in der Erwiderung sachlich und knapp auch auf die Zahlungsbereitschaft beim unabhängigen Nachweis angemessener, transparenter Preise hingewiesen werden.

Nach zahlreichen Einschüchterungsbriefen bekommen einige »Gaspreisprotestler« nun auch gerichtliche Mahnbescheide von Versorgern, die sie zum Verzicht auf ihre Rechte auffordern, heißt es von den Verbraucherschützern. Neu daran sei nicht die Fehlinterpretation aktueller Urteile, aber der auf die Verbraucher ausgeübte Druck mittels einer Klageandrohung. Die Gasversorger wollten wohl verhindern, daß Ansprüche aus de...

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