05.12.2008 / Inland / Seite 8

»Diesen Gefallen werden wir den Neonazis nicht tun«

Gegen rechten Aufmarsch in Berlin-Lichtenberg mobilisieren auch 20 Jugendklubs. Ein Gespäch mit Michael Rebe

Markus Schräde
Michael Rebe ist Sprecher des Unabhängigen Jugendzentrums Pankow (JUP e.V.).

Neonazis von NPD und »Freien Kameradschaften« wollen am Samstag in Berlin-Lichtenberg für ein »nationales Jugendzentrum« marschieren. Was unternehmen Sie dagegen?

Viele Jugendliche unserer Einrichtung sind natürlich bei den Protesten dabei. Und wir rufen alle Berlinerinnen und Berliner dazu auf, sich mit vielfältigen Mitteln zu beteiligen. Darüber hinaus haben wir inzwischen mit über 30 Jugendprojekten einen gemeinsamen Aufruf »Berliner Kinder- und Jugendfreizeit gegen rechts – Kein Neonaziaufmarsch am 6. Dezember!« gestartet. Darin bringen wir auch zum Ausdruck, daß unsere Einrichtungen im krassen Gegensatz zum Vorhaben eines »nationalen Jugendzentrums« stehen.

Weil Ihre Angebote allen offenstehen?

Obwohl wir unterschiedliche Konzepte und Zielgruppen in unseren Häusern haben, eint uns der Gedanke, daß wir niemanden aus rassistischen, antisemitischen, homophoben oder sozialen ...

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