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22.11.2008 / Feuilleton / Seite 13

Naziwirtschaft

Eure Bücher, unsere Waffen (16): Alfred Sohn-Rethel und Franz Neumann untersuchten die Kapitalinteressen hinter dem Faschismus

Walter Hanser
In den frühen 60ern wurden in der BRD verstärkt Klassenstruktur und Wirtschaftsinteressen im Faschismus diskutiert. 1968 erschien dazu Franz Neumanns marxistische Strukturanalyse »Behemoth«. Das sogenannte Dritte Reich ist bei Neumann eine imperialistische Gesellschaftsformation, die nach der Krise von 1929 entstand. Wesentliche Merkmale der kapitalistischen Gesellschaft bleiben dabei bestehen.

Den Begriff »Staatskapitalismus« lehnte Neumann ab: »Ich tue seit einigen Jahren nichts anderes, als die ökonomischen Prozesse in Deutschland zu studieren, und ich habe bisher nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gefunden, daß sich Deutschland auch nur annähernd in einem staatskapitalistischen Zustand befindet«, schrieb er schon am 23.7.1941 an Max Horkheimer.

Für Neumann ist die Monopolbildung eine Form organisierter Marktmacht, die sich innerhalb des Konkurrenzprinzips bewegt. Die Dominanz von Trusts und Kartellen führt zu einer Veränderung der ökonomischen Kla...



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