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17.11.2008 / Thema / Seite 10

Lohn der Klarheit

Am 17. November 1918 wurde die Kommunistische Partei Griechenlands gegründet. Nach entschlossenem Kampf gegen Besatzung und Faschismus wird bis heute ihre Prinzipienfestigkeit von der Bevölkerung honoriert

Martin Seckendorf
Bis zum Ersten Weltkrieg gab es in Griechenland keine landesweite sozialistische Organisation. In örtlichen und regionalen Zusammenschlüssen versuchte die zahlenmäßig schwache Arbeiterklasse, häufig noch in Anlehnung an liberale bürgerliche Kräfte, ihre Interessen zu artikulieren und zu vertreten. Die Greuel des Krieges, die Verelendung breiter Massen und die weitere Verbreitung sozialistischer Literatur ließen das Klassenbewußtsein schnell wachsen. Entscheidende Impulse für die Gründung einer panhellenischen proletarischen Partei kamen vom Sieg der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Auf einer Konferenz von Gewerkschaftern und Sozialisten im Piräus wurde am 17. November 1918 die Sozialistische Arbeiterpartei Griechenlands (griechisch: SEKE) gegründet, die bald der Dritten Kommunistischen Internationale beitrat und sich 1924 in Kommunistische Partei Griechenlands (griechisch: KKE) umbenannte. Der Gründungsparteitag faßte weitreichende, nachhaltige Be...

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