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13.11.2008 / Inland / Seite 8

»Wir werden jetzt weitere Aktivitäten entwickeln«

An Protestdemo gegen die Bildungsmisere nahmen in Frankfurt/Main etwa 4000 Schüler teil. Ein Gespräch mit Olaf Matthes

Gitta Düperthal
Olaf Matthes, 23 Jahre, ist Vertreter der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) im Frankfurter Jugendbündnis

Frankfurt/Main war am gestrigen Mittwoch einer der Schwerpunkte des bundesweiten Schulstreiks. Gefordert wurden die Gesamtschule, kleinere Klassen, mehr Lehrer, die volle Lehrmittelfreiheit sowie die Rücknahme der in Hessen um ein Jahr verkürzten Schulzeit bis zum Abitur. Wie hat es geklappt, Schülerinnen und Schüler zu mobilisieren?

Nach unseren Schätzungen sind in Frankfurt über 4000 für ein besseres Schulsystem auf die Straße gegangen. Von der guten Beteiligung sind wir überrascht – und das, obwohl die Schüler vor dem Streik massiv eingeschüchtert wurden. Direktoren hatten mit offizieller Verwarnung oder gar mit Schulverweis gedroht. Nachsitzen oder Sechsen eintragen gehörte ebenso zum Drohszenario. Wir haben erleben müssen, daß Schulleitungen versuchten, Schülern ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit zu nehmen. Nachdem die Demo so e...

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