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05.11.2008 / Titel / Seite 1

Krieg bleibt Routine

Rüdiger Göbel
In den USA verbinden Millionen Bürger mit den Präsidentschaftswahlen vom 4. November die Hoffnung auf einen grundlegenden Wechsel, im von US-Truppen besetzten Irak herrschte an dem Tag Besatzung as usual. »Für die amerikanischen Truppen im Irak war der Dienstag ein Tag wie jeder andere«, meldete die Agentur AP launig. Im Stützpunkt in Mossul habe nur einer von vier Fernsehern das Nachrichtenprogramm von CNN gezeigt, für die Soldaten galt »die übliche Routine«. »Wir machen mit unseren täglichen Einsätzen weiter«, bestätigte Major Gary Dangerfield. Wer seine Stimme für Barack Obama oder John McCain abgeben wollte, hatte das schon längst über Briefwahl getan. Im Gegensatz zu den USA war bei den Truppen im Besatzungsgebiet Kriegsveteran McCain klarer Favorit.

Derweil wurde am Dienstag unweit der nordirakischen Stadt Mossul ein Militärkonvoi der US-Armee und einheimischer Hilfskräfte attackiert. Agenturberichten zufolge ging ein Fahrzeug in Flammen auf, mehrer...

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