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05.11.2008 / Inland / Seite 8

»Jetzt sind all unsere Hoffnungen geplatzt«

Nach dem Scheitern des Regierungswechsels bleibt es in Hessen bei der bisherigen Bildungspolitik. Ein Gespräch mit Katharina Horn

Gitta Düperthal

Vier SPD-Abweichler haben in Hessen verhindert, daß Andrea Yps­ilanti den geschäftsführenden Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ablöst. Es bleibt also bei der bisherigen Bildungspolitik. Wie ist die Stimmung an den Schulen?

Alles andere als positiv. In den vergangenen Jahren sind wir immer wieder für ein besseres Bildungssystem auf die Straße gegangen – geändert hat sich überhaupt nichts. Mit einer rot-grünen Regierung, von den Linken unterstützt, hätte es zumindest die Hoffnung gegeben, daß sich einiges ändert. Jetzt haben wir Angst, daß es unter einer CDU-Regierung so weiterläuft, wie gehabt.
Wir hofften zum Beispiel, daß die Schulzeitverkürzung zurückgenommen wird: In Hessen muß zur Zeit nach nur acht Jahren Gymnasium das Abitur gemacht werden, was für uns viel Streß bedeutet. Wir hatten auch mit mehr Geld für die Bildung gerechnet, damit das Schulsystem reformiert und zur Ganztagsschule ausgebaut werden kann. All diese Verbesserungen waren im Koaliti...

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