05.11.2008 / Ansichten / Seite 8

Gastkommentar: Investitionsruine

Stunde der Wahrheit in Hessen

Georg Fülberth
Wer die Krönungsmessen für Andrea Ypsilanti in den vergangenen Monaten, Wochen, ja Tagen verfolgte, konnte sich eines zunehmenden Schwindelgefühls nicht erwehren. Je länger es dauerte, desto weniger paßten die Dinge zusammen.
Als Jürgen Walter und Andrea Ypsilanti gegeneinander um die Spitzenkandidatur für die hessische Landtagswahl kämpften, gewann der Vertreter des rechten Flügels in den Abstimmungen der Unterbezirke. Das Ergebnis sollte auf einem Landesparteitag bestätigt werden: Da siegte Ypsilanti. Seitdem war die hessische Partei in der Personalfrage innerlich gespalten, trat aber nach außen geeint auf: Die Hoffnung, an die Regierung zu kommen, überwog alles andere. Sogar die linke Rhetorik Ypsilantis wurde hingenommen: damit hoffte man, die Partei Die Linke aus dem Landtag heraushalten zu können. Diese Absicht war beim rechten Flügel sogar besonders ausgeprägt. Dagmar Metzger, die so gern ihre Geradlinigkeit vorze...

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