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21.07.1999 / Inland / Seite 0

Spezialkommando im »Präventiveinsatz«

Flüchtlinge demonstrierten in Wolfsburg gegen rassistische Polizeiübergriffe und Behördenwillkür

Jörg Hilbert

Mit Trommeln und Transparenten zogen am Montag nachmittag 100 Afrikaner, unterstützt von Angehörigen der örtlichen Flüchtlingshilfe, vor das Rathaus der VW-Stadt: Protest gegen rassistische Behörden- und Polizeiwillkür.

Gestartet war der Umzug an einer Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Fallersleben. Hier leben fast 200 Menschen auf engstem Raum in zwei Baracken - eingerahmt von Betonwerk und Müllsortieranlage. Hier hatte die Polizei am frühen Morgen des 29. Juni Stärke gezeigt.

90 Beamte hatten um 6 Uhr die Gebäude gestürmt. Mit von der Partie: Vermummte Mitglieder einer Spezialeinheit. Fehlen durften dabei natürlich auch nicht die Maschinenpistolen im Anschlag. Schließlich galt es, im Angesicht der vorsorglich eingeladenen lokalen Presse einen gefährlichen Feind zu bekämpfen: den Drogenhandel. Türen wurden eingetreten, Zimmer durchwühlt und Spürhunde durchs Haus gejagt.

Ergebnis der Razzia: 14 in Handschellen abgeführte Flüchtlinge und ein Polizeiskandal, ...

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