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08.10.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Island ist überall

Finanzkrise bringt Inselrepublik vor Staatsbankrott. IWF prüft Hilfsaktionen. Weltweit wackeln Banken. Kapital sucht vergeblich nach sicheren Häfen

Klaus Fischer
Wird Island bald von Moskau übernommen, fragten sich am Dienstag Beobachter. Oder doch vom Internationalen Währungsfonds? In Zeiten, in denen aktuelle Entwicklungen sich nicht mit den Maßstäben bisheriger Erfahrungen messen lassen, scheint alles möglich. Fakt ist, daß der kleine Staat im Nordatlantik erster Kandidat für einen Staatsbankrott ist. Trotz verzweifelter Rettungsaktionen von Regierung und Notenbank geriet das Finanzsystem auf der Insel im Laufe des Dienstags offenbar zeitweise außer Kontrolle.

»Wir sind mit einem Team vor Ort«, zitierte die Onlineausgabe der Financial Times Deutschland (ftd.de) am Nachmittag einen IWF-Beamten. Das Land habe den Währungsfonds um Hilfe angerufen, hieß es. Zuvor hatte die isländische Regierung den Bankensektor mit einem Notgesetz quasi verstaatlicht. Sie kann jetzt jederzeit bei den Geldhäusern eingreifen, sie zum Zusammengehen zwingen, deren Führung auf die Straße setzen oder die Bezahlung der Manager festlegen. ...

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