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07.10.2008 / Inland / Seite 4

Niemand blickt durch

Asse-Gegner fühlen sich verschaukelt. Sie fordern Transparenz und schnellen Betreiberwechsel. Kreistag Lüchow-Dannenberg gegen Endlager Gorleben

Reimar Paul
Vor mehr als einem Monat kündigte die Bundesregierung einen Betreiberwechsel für das Atommüllendlager Asse an. »So schnell wie möglich« sollte die Verantwortung vom Helmholtz-Zentrum München auf das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wechseln und das Endlager unter Atomrecht gestellt werden, hieß es. Ein Kabinettsbeschluß am 24. September sollte das Vorhaben formell besiegeln. Doch das Datum verstrich ebenso wie der darauf benannte Termin am 1. Oktober. Nun ist vom 15. Oktober die Rede.

Die Atomkraftgegner aus der Region um die Asse wollen nicht mehr warten und vertröstet werden. Bei einer Pressekonferenz in Hannover drängten sie am Montag darauf, daß der Betreiberwechsel schnell vollzogen wird. Die Übertragung der Verantwortung auf das BfS ziehe sich »lähmend in die Länge«, bemängelte der Sprecher des Koordinationskreises Asse II, Udo Dettmann. Die Asse-Anwohner fühlten sich verkohlt und glaubten keinen Versprechen oder Ankündigungen mehr.

Aus ihrer Sicht ...



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