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18.09.2008 / Inland / Seite 5

Kein Geld, keine Chance

Mainzer Soziologen weisen Einfluß sozialer Herkunft auf Bildungsweg nach. Arme Kinder selbst bei gleicher Leistung benachteiligt

Ralf Wurzbacher
Der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule entscheidet maßgeblich über kommende Bildungs- und Berufschancen. Klar ist seit PISA außerdem, daß Schulerfolg und Schulkarriere in Deutschland durch die soziale Herkunft eines Kindes vorgezeichnet sind. Erkenntnisse über Art und Ausmaß dieser Relation liefert nun eine aktuelle Untersuchung der Mainzer Gutenberg-Universität. Danach werden Grundschüler aus Familien mit geringen Einkommen beim Übertritt in eine höhere Schule erheblich benachteiligt. Sie erhalten häufig eine ungünstigere Bildungsempfehlung als Kinder aus einkommensstärkeren Familien und wechseln entsprechend seltener auf ein Gymnasium. Selbst bei identischem Leistungsniveau ziehen sozial Schwächere oft den kürzeren.

Soziale Herkunft

»Lehrerinnen und Lehrer entscheiden offenbar nicht nur aufgrund von Schulleistungen über die Empfehlung, sondern auch aufgrund der sozialen Herkunft der Kinder«, äußerte sich Stefan Hradil, Leite...

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