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16.09.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Privatisierungsfans

Frankfurt am Main: Den Verkauf öffentlichen Eigentums will sich die Stadtregierung aus CDU und Grünen nicht vermiesen lassen

Gitta Düperthal
Neuseeland kauft die Eisenbahn zurück – wann rekommunalisiert Frankfurt die Müllentsorgung?« Die DGB-Gewerkschaften der Rhein-Main-Region hatten unter diesem munteren Motto Anfang vergangener Woche zu einer Diskussionsveranstaltung geladen. Die Vertreter der Stadtregierung, Michael zu Löwenstein (CDU) und Uwe Paulsen (Bündnis90/Die Grünen), aber auch die der Opposition, Klaus Oesterling (SPD) und Lothar Reininger (Die Linke), mußten sich auf dem Podium zunächst einmal im Zuhören üben. Unten im Saal machten Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Lehrer, Krankenpfleger und andere Betroffene ihrem Zorn Luft. Auf einer Wäscheleine hingen Unterschriftenlisten mit der Aufschrift »Soziale Daseinsvorsorge gehört nicht in private Hände«. Wenn der Grünen-Politiker beschwörend von Einzelfällen sprach, die doch nach der Privatisierung »im Wettbewerb gut aufgestellt« seien, beeindruckte das niemanden. Wenig Resonanz fand auch Löwenstein mit seiner Meinung, die Sc...

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