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11.09.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Aus einer Handvoll Skeptiker wurden Massen«

Die Verbrechen des 11. September 2001 konnte die Gegenöffentlichkeit nicht klären. Ein Gespräch mit Mathias Bröckers

Marcus Klöckner
Mathias Bröckers ist Journalist und Autor zahlreicher Sachbücher, u. a. zum 11. September 2001

Sie waren einer der ersten in Deutschland, der die Geschehnisse des 11. September öffentlich hinterfragt hat. Mittlerweile hat sich eine breite Gegenöffentlichkeit entwickelt, die Ihre Zweifel teilt. Nach sieben Jahren 9/11-Skeptizismus: Was hat das »9/11 Truth Movement« Ihrer Meinung nach erreicht?

Einerseits deprimierend wenig: Bis heute ist das Verbrechen nicht aufgeklärt, keiner der Hintermänner oder Täter des 11.9.2001 wurde bestraft. Andererseits durchaus sehr viel: Aus kaum einer Handvoll Skeptiker sind mittlerweile Massen geworden. Die Hälfte der New Yorker z. B. glaubt nicht mehr an das Märchen von Osama und den 19 Teppichmessern.

Wo liegen die Schwächen und wo die Stärken dieser Gegenöffentlichkeit?

Die Schwäche liegt eindeutig darin, daß sie nicht in die Echokammern und Wiederholungsschleifen der Großmedien gelangen, die immer noch das Osama-Mä...

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