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22.08.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Erneut rechter Aufmarsch zum Antikriegstag

Rechte wollen gegen »imperialistische Aggressionspolitik« demonstrieren und Antideutsche beschimpfen die Friedensbewegung

Markus Bernhardt
Anläßlich des diesjährigen Antikriegstages am 1. September wird Dortmund erneut von neonazistischen »Kameradschaften« heimgesucht. Unter dem Motto »Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege« wollen die Neofaschisten am 6. September durch die Ruhrgebietsmetropole marschieren (12 Uhr, S-Bahnhof Stadthaus). Antifaschisten rechnen mit mehreren hundert Teilnehmern des rechtsextremen Aufzuges, da die Neonazis im In- und Ausland mobilisieren. So haben mittlerweile auch »Autonome Nationalisten« aus Tschechien, Bulgarien und den Niederlanden ihr Kommen angekündigt.

Das neofaschistische »Aktionsbüro Norddeutschland« mobilisiert seine Anhängerschaft indes mit einem eigenen Aufruf. In diesem weisen die Neonazis explizit darauf hin, daß sie »keine Pazifisten« seien. Doch auch diese Äußerung dürfte - das zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre - kaum dazu führen, daß der Aufmarsch vom Dortmunder Polizeipräsidenten Hans Schulze (SPD) verboten werden w...

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