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01.08.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

Universalexplosion

Im August startet im neuen Teilchenbeschleuniger des CERN in der Schweiz ein gigantisches physikalisches Experiment. Ungefährlich scheint es nicht zu sein

Dieter W. Feuerstein
Ende August wissen wir mehr – oder auch nicht. Die Weltelite der Physik startet in der Nähe von Genf einen Versuch, der Antworten auf die Frage nach »dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest« geben soll. An der weltweit größten Forschungseinrichtung für experimentelle Teilchenphysik, dem Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire (CERN), arbeiten aktuell rund 2700 Mitarbeiter aus über 36 Staaten an der Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des physikalisch erfaßbaren Universums. Konkret wird den Experimenten die sogenannte Urknalltheorie zugrundegelegt, wonach mit einem einzigen »Big Bang«, bei dem aus reiner Energie Materie entsteht, alles angefangen habe. Diese – zur Zeit – allgemein anerkannte Theorie weist noch eine Vielzahl von Lücken auf, die seit Gründung des CERN im Jahre 1954 nur teilweise geschlossen werden konnten.

Streit über Konsequenzen

Viele entsprechende Experimente haben in den letzten Jahrzehnten – auch an anderen Teilchenbeschle...

Artikel-Länge: 3650 Zeichen

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