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29.07.2008 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 8

»Die Lohnforderung von ver.di ist nicht ausreichend«

Gewerkschaft der Flugbegleiter fordert 15 Prozent. Tarifvertrag läuft bis Ende 2008. Ein Gespräch mit Joachim Müller

Ralf Wurzbacher
Joachim Müller ist Leiter Tarifpolitik, Recht und Verwaltung bei der Unab­hängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO), die nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte der 14000 Stewardessen bei der Lufthansa vertritt

Seit Montag früh läßt die Gewerkschaft ver.di die Lufthansa bestreiken, erklärtermaßen auch im Kabinenbereich. Warum wäre ein möglicher Tarifabschluß für die Flugbegleiter nichts als ein Muster ohne Wert?

Die Kabinenbegleiter sind weit überwiegend bei uns organisiert und nur zu einem Bruchteil, nämlich mit rund 700 Beschäftigten, bei ver.di. Weil dem so ist, stellt die Lufthansa jeglichen Abschluß mit ver.di für die Kabine nur unter den Vorbehalt einer Zustimmung durch unsere Gewerkschaft. Unser laufender Vergütungstarifvertrag läuft jedoch erst Ende 2008 aus. Angesichts unserer noch einmal deutlich höheren Forderung rechnen wir dann mit einem ziemlich raschen Beginn von Arbeitskampfmaßnahmen.

Sie verlangen 15 Prozent mehr Lohn, ver.di nur 9,8 ...


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