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29.07.2008 / Feuilleton / Seite 13

Roter Fleck

Aus alt mach neu: In zwei Potsdamer Ausstellungen wirkt Gegenwartskunst an historischen Orten

Matthias Reichelt
Im Jahre 1747 wurden die Neuen Kammern am Potsdamer Schloß Sanssouci als Orangerie geplant, aber letztlich als königliches Gästehaus von Friedrich dem Großen genutzt. Nun hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zum ersten Mal die Tore dieses Gebäudes für die zeitgenössische Kunst geöffnet. Mehr als 20 internationale Künstlerinnen und Künstler haben dort ihre Arbeiten als Intervention, als Aperçu oder ironisches Fake in die Räume integriert. In der Differenz liegt immer die Chance der Erkenntnis – Gegenwartskunst reagiert auf einen historischen Kontext.

Von einem vordergründigen Spektakel setzt sich das Projekt klug ab und verlangt von den Besucherinnen eine hohe Aufmerksamkeit. Viele Arbeiten werden nicht auf dem Präsentierteller serviert, sondern müssen regelrecht entdeckt werden. Zum Beispiel auf dem Boden: An der alten Holztürschwelle des Eingangs hat die Künstlerinnengruppe »3+x« (Christina Kautz, Simone Neidhard, Uta Pottg...

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