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18.07.2008 / Schwerpunkt / Seite 3

»Uneingeschränkte Solidarität« mit Israels Kriegspolitik

Arbeitskreis der Linksjugend idealisiert Besatzungstruppen und beteiligt sich an Anti-Iran-Hetze

Knut Mellenthin
Die Gründung des BAK Shalom als »Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus« wurde am 21. Mai vorigen Jahres bekanntgegeben. Unter den rund 30 öffentlich genannten Gründungsmitgliedern waren Benjamin Krüger (wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Bodo Ramelow) und mehrere weitere Mitarbeiter von Abgeordneten der Bundestagsfraktion Die Linke. Ferner der sächsische Bundestagsabgeordnete Michael Leutert, menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion, und Sebastian Beining, Vorsitzender der saarländischen Linksjugend. Zentren der prozionistischen Fraktionsbildung sind Sachsen, Berlin und Brandenburg.

Den BAK Shalom lediglich als marginale, zahlenmäßig kleine und einflußlose Gruppe von verspielten Exzentrikern und Sektierern in der Linkspartei zu betrachten, hieße, die Situation zu verkennen. Zumal, da sich der Zusammenschluß nach außen erkennbar des Schutzes und der Unterstützung durch...

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